Biomimetische Haut bezeichnet künstliche, mehrschichtige Oberflächen- oder Verbundsysteme, die strukturelle und funktionale Merkmale der menschlichen Haut nachbilden. Im Fokus stehen elastische Dehnbarkeit, Selbstheilung, taktile Sensitivität, Barrierefunktion sowie gegebenenfalls Feuchte- und Wärmeregulation. In der Werkstoffentwicklung dienen Hydrogele, Elastomere, leitfähige Netzwerke und hierarchische Mikrostrukturen dazu, mechanische Compliance mit sensorischer Funktion zu koppeln.