Bezeichnet rechnerische Verfahren zur synthetischen Erzeugung von Mikrostrukturen mit statistisch kontrollierten Merkmalen, etwa Phasenanteilen, Korngrößenverteilungen, Orientierungsstatistiken und räumlichen Korrelationen. Die Realisierung erfolgt meist über Zufallsfelder, Markov-Modelle, Monte-Carlo- oder bildbasierte Ansätze, um repräsentative Volumenelemente für Simulation und Werkstoffauslegung zu erhalten. Ziel ist nicht die exakte Rekonstruktion einzelner Gefüge, sondern die Abbildung ihrer statistischen Morphologie.