Oberflächenchemie untersucht Struktur, Zusammensetzung und Reaktivität der äußersten Atomlagen von Festkörpern, einschließlich Adsorption, Desorption, Katalyse und Korrosionsprozessen. Sie nutzt Methoden wie XPS, AES, STM und AFM zur Analyse von Bindungszuständen und Oberflächenmodifikationen. In der Werkstoffwissenschaft ist sie entscheidend für Haftung, Benetzbarkeit, Biokompatibilität, Tribologie sowie die Funktionsweise von Katalysatoren, Sensoren und elektrochemischen Grenzflächen.
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