Raman-Spektroskopie basiert auf inelastischer Lichtstreuung an quantisierten Schwingungsmoden und liefert molekularspezifische Fingerabdrücke von Werkstoffen. Sie ermöglicht die Bestimmung von Phasenzusammensetzung, Kristallinität, Spannungszuständen und Defekten, oft mit mikrometrischer Ortsauflösung. In der Materialwissenschaft wird sie für Polymere, Kohlenstoffnanomaterialien, Halbleiter und mineralische Phasen eingesetzt, auch in situ unter Prozessbedingungen.
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