Defektcharakterisierung umfasst die qualitative und quantitative Analyse von Punkt-, Linien- und Flächendefekten sowie Volumenfehlern in Werkstoffen. Sie nutzt Methoden wie TEM, SEM, EBSD, XRD, PAS oder AFM, um Defekttyp, Dichte, Verteilung und chemische Umgebung zu bestimmen. Ziel ist, Struktur-Eigenschafts-Beziehungen zu verstehen, Lebensdauer und Zuverlässigkeit zu prognostizieren und gezielte Prozessoptimierung, etwa durch Wärmebehandlung oder Dotierung, zu ermöglichen.
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