Dreidimensional ausgebildete Mikro- und Nanostrukturen sind geometrisch räumlich definierte Materialarchitekturen mit Merkmalen im Mikro- bzw. Nanometerbereich. Ihre Funktion ergibt sich aus der Wechselwirkung von Form, Oberflächentopographie, Porosität und Hierarchie über mehrere Längenskalen. In Werkstoffen beeinflussen sie mechanische Verstärkung, Transportprozesse, Grenzflächenverhalten, optische Antwort und zelluläre oder katalytische Interaktionen.