In der werkstoffwissenschaftlichen Datenverarbeitung bezeichnet dies die als Referenz geltende, möglichst valide Kennzeichnung von Mikrostrukturen, Phasen, Defekten oder Prozesszuständen, meist durch Expertenannotation oder experimentell abgesicherte Messwerte. Sie dient als Trainings- und Evaluationsstandard für Modelle des maschinellen Lernens. Ihre Aussagekraft hängt von Reproduzierbarkeit, Konsistenz der Labels und der methodischen Nähe zur physikalischen Realität ab.