Chemisch-thermische Umwandlung von Kohlenhydraten zu niedermolekularen Zwischenprodukten, Huminsubstanzen oder kohlenstoffreichen Feststoffen. In der Werkstoffsynthese umfasst sie Hydrolyse, Isomerisierung, Dehydratisierung, Decarboxylierung und anschließende Aromatisierung/Carbonisierung, häufig in wässrigen oder hydrothermalen Medien. Maßgeblich sind Zusammensetzung, Wassergehalt und Prozessführung, da sie Ausbeute, Porosität und Heteroatomgehalt der Produkte bestimmen.