Mehrskalige Modellierung verknüpft Modelle unterschiedlicher Längs- und Zeitskalen, von der Elektronen- und Atomskala über die Mikrostruktur bis zur Bauteilebene. Sie koppelt z.B. DFT, Molekulardynamik, Phasenfeld und Finite-Elemente-Methoden, um Eigenschaften und Schädigungsmechanismen konsistent zu erfassen. Ziel ist es, mikroskopische Mechanismen quantitativ auf makroskopische Werkstoffantworten abzubilden und so realitätsnahe Vorhersagen zu Lebensdauer, Versagen und Funktionalität zu ermöglichen.
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