Kurzreichweitig geordnete Zustände weisen eine lokale, energetisch bevorzugte Anordnung von Atomen oder Molekülen über wenige Nachbarschalen auf, ohne Fernordnung wie in Kristallen. In Legierungen beeinflusst kurzreichweitige Ordnung Diffusion, Ausscheidungskinetik, Verfestigung und magnetische Eigenschaften. Sie wird mittels Techniken wie Fluktuationsmikroskopie, diffuse Streuung oder Atomsondentomographie quantifiziert und modelliert.
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