Die Durchdringungsschwelle bezeichnet den kritischen Volumenanteil einer Phase, ab dem sich ein zusammenhängendes Netzwerk durch das Material ausbildet. In Verbundwerkstoffen und porösen Systemen markiert sie den Übergang zu makroskopischer Leitfähigkeit oder Permeabilität. Sie ist zentral für elektrische, thermische und mechanische Eigenschaften und wird durch Partikelform, Größenverteilung, Orientierung und räumliche Korrelationen gemäß Perkolationstheorie bestimmt.
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