Niedrig legierte Stähle enthalten typischerweise <8–10 Gew.-% Legierungselemente, meist Mn, Cr, Mo, Ni oder V. Ihre Eigenschaften werden vorrangig durch C-Gehalt, thermomechanische Behandlung und Ausscheidungshärtung bestimmt. Sie kombinieren gute Schweißeignung, Zähigkeit und Kosten mit anpassbarer Festigkeit. Einsatzgebiete sind Strukturbauteile, Leitungen und Druckbehälter, wo Gefügeauslegung und Reinheitsgrad für Ermüdungs- und Bruchverhalten entscheidend sind.
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