Ein Schadensmechanismus beschreibt die physikalischen und chemischen Prozesse, die zur Initiierung und zum Wachstum von Defekten bis zum Versagen eines Werkstoffs führen, etwa Ermüdungsrissbildung, Krieghohlraumbildung, Korrosion oder Delamination. In der Werkstoffwissenschaft werden Schadensmechanismen mit Methoden wie Raster- und Laserscanning-Mikroskopie, Bruchmechanik und Modellierung aufgeklärt, um lebensdauerfeste Werkstoffe und geeignete Prüf- sowie Überwachungskonzepte zu entwickeln.
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