Eisenaluminide sind intermetallische Phasen im System Fe–Al, typischerweise Fe3Al oder FeAl, mit geordneter Kristallstruktur (DO3, B2). Sie zeigen hohe Oxidations- und Sulfidationsbeständigkeit durch schützende Al2O3-Schichten, geringe Dichte und hohe Warmfestigkeit. Ihre Sprödigkeit bei Raumtemperatur, Empfindlichkeit gegenüber Wasserstoffversprödung und begrenzte Duktilität werden durch Legierungszugaben (z. B. Cr, Nb, B) und geeignete Wärmebehandlung gezielt modifiziert.
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