Hydrostatischer Druck ist die isotrope Normalspannungskomponente des Spannungstensors und entspricht dem negativen Mittelwert der Hauptspannungen. In Werkstoffen steuert er volumetrische Deformation, Poren- und Rissschließung sowie druckabhängige Fließ- und Bruchkriterien (z.B. Gurson-Modell). Er beeinflusst Diffusion, Phasengleichgewichte und chemische Reaktionen, insbesondere bei Hochdrucksynthesen und untertribologischen Kontaktbedingungen.
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