Metallisierung beschreibt den Prozess, bei dem eine dünne Metallschicht auf einem Trägermaterial aufgebracht wird. Dieses Verfahren findet breite Anwendung in der Technik und Industrie, insbesondere zur Verbesserung der Oberflächeneigenschaften von Kunststoffen und Polymeren. Durch die Metallisierung werden nicht nur optische, sondern auch mechanische und elektrische Eigenschaften optimiert.
Typische Verfahren umfassen die stromlose Metallisierung (chemische Vakuumabscheidung) sowie elektroless plating, bei denen ohne Einsatz elektrischen Stroms metallische Schichten aufgebracht werden. Diese Methoden ermöglichen eine gleichmäßige Beschichtung auf komplexen Geometrien und bieten Vorteile in Bezug auf Adhäsion und Korrosionsschutz.
Die Metallisierung ist ein zentraler Schritt in der Herstellung von Bauteilen in der Elektronik, z. B. bei Leiterplatten, und bietet auch im dekorativen Bereich neue Möglichkeiten. Weiterhin ist sie essentiell für die Erzeugung von funktionalen Oberflächen, bei denen Leitfähigkeit, Reflektivität oder auch Barrierefunktionen gefordert sind.
In der Materialtechnik eröffnet die Metallisierung innovative Wege, um Eigenschaften von Kunststoffen und anderen Materialien maßgeblich zu verbessern. Die Weiterentwicklung der Prozessketten und die Kombination mit modernen Additivtechnologien stellen zukünftige Projekte in Forschung und Industrie in den Mittelpunkt.
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