Tooling in Fertigungsverfahren

Tooling bezeichnet die Gesamtheit der in der Fertigung eingesetzten Werkzeuge, Vorrichtungen und Maschinen, die notwendig sind, um Produkte und Bauteile präzise herzustellen. Im industriellen Kontext umfasst dieser Begriff sowohl die traditionellen Fertigungswerkzeuge wie Fräsen, Drehen und Schmieden als auch modernere Ansätze wie Soft Tooling und hybride Systeme. Im Zuge der Digitalisierung und Automatisierung wird die Optimierung des Toolings immer wichtiger, um Produktionsprozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Qualität der hergestellten Komponenten zu sichern.

Ein bedeutender Trend in der modernen Fertigungstechnik ist der Einsatz von Hybrid-Werkzeugen und hybriden Spritzgießwerkzeug-Einsätzen, welche konventionelle und additive Fertigungsverfahren miteinander kombinieren. Diese hybriden Ansätze ermöglichen es, komplexe Geometrien und individuelle Bauteilanforderungen kosteneffizient umzusetzen, was insbesondere im Prototypenbau und in kleinserienfertigungen von Vorteil ist. Die Auswahl des passenden Toolings hängt dabei von unterschiedlichen Faktoren ab, unter anderem von der Materialeigenschaft des Endprodukts, der geforderten Präzision sowie den Produktionsvolumina. Insgesamt trägt ein optimiertes Tooling zu höherer Produktivität, geringeren Kosten und einer verbesserten Umweltbilanz in der Fertigungsindustrie bei.

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