Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
Die additive Fertigung (AM) metallischer Werkstoffe mittels Laser Powder Bed Fusion (L-PBF) ermöglicht einzigartige hierarchische Mikrostrukturen, die zu Verbesserungen bestimmter mechanischer Eigenschaften gegenüber konventionell hergestellten Varianten derselben Legierung führen können. Allerdings ist das L-PBF-Verfahren häufig durch das Vorhandensein hoher Eigenspannungen gekennzeichnet, die es zu verstehen und zu mindern gilt. Daher ist das Verständnis der Mikrostrukturen, der Eigenspannungen und der daraus resultierenden mechanischen Eigenschaften entscheidend für eine breite Akzeptanz bei sicherheitskritischen Anwendungen. Die BAM hat ein multidisziplinäres Forschungsprogramm gestartet, um diese Aspekte bei LPBF 316L zu untersuchen. Der vorliegende Beitrag stellt einige der wichtigsten Ergebnisse vor: der Einfluss von Prozessparametern auf die Mikrostruktur [1], der Einfluss von Mikrostruktur und Textur auf die Festigkeit [2], Kriechverhalten und Schädigung [3] und die Stabilität von Eigenspannungen und Mikrostruktur unter Wärmebehandlungsbedingungen [4].
[1] Mohr et al, Metals 2021, 11(7), 1063; https://doi.org/10.3390/met11071063
[2] Charmi et al, MSEA 2021, Vol 799, https://doi.org/10.1016/j.msea.2020.140154
[3] Avila et al, Materials Science and Engineering: A Volume 830, 7 January 2022, 142223
,https://doi.org/10.1016/j.msea.2021.142223
[4] Sprengel et al, Metall Mater Trans A 52, 5342–5356 (2021). https://doi.org/10.1007/s11661-021-06472-6
Abstract
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