Intermetallische Verbindungen

Intermetallische Verbindungen sind kristalline Phasen aus zwei oder mehr Metallen mit definierter stöchiometrischer Zusammensetzung und geordneter Atomanordnung. Sie weisen oft komplexe Strukturen, hohe Schmelzpunkte, besondere magnetische oder elektronische Eigenschaften und hohe Hochtemperaturfestigkeit auf, sind jedoch häufig spröde. In der Werkstoffwissenschaft werden sie gezielt in Superlegierungen, Leichtbaulegierungen oder Funktionswerkstoffen eingesetzt und durch Legierung, Mikrostrukturdesign und Phasenengineering optimiert.

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