Phasenbildung beschreibt die Entstehung thermodynamisch stabiler oder metastabiler Phasen aus einer Ausgangsstruktur durch Keimbildung und Wachstum. Sie wird von Zustandsdiagrammen, chemischem Potential, Diffusionskinetik, Unterkühlung und Defekten bestimmt. In Legierungen umfasst sie Ausscheidungen, intermetallische Verbindungen, Martensit und amorphe Phasen. Die resultierende Phasenassemblage steuert Gefüge, Textur und damit Festigkeit, Zähigkeit, Kriech- und Korrosionseigenschaften von Werkstoffen.
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