Deal-Mechanismen in Faserverbundwerkstoffen

Der englische Begriff deal bzw. deals ist in der Werkstofftechnik kein etablierter Fachterminus. In wissenschaftlichen Publikationen zu Metallen, Keramiken, Polymeren oder Verbundwerkstoffen findet sich hierfür keine anerkannte, materialspezifische Definition. Eine präzise begriffliche Abgrenzung ist für die Werkstoffwissenschaft jedoch essenziell, um mechanische, thermische und chemische Phänomene reproduzierbar zu beschreiben.

Im technischen Kontext kann deal allenfalls informell als „Kompromiss“ zwischen konkurrierenden Werkstoffeigenschaften verstanden werden, etwa beim Zielkonflikt zwischen hoher Festigkeit und hoher Zähigkeit oder zwischen Korrosionsbeständigkeit und elektrischer Leitfähigkeit. Solche Zielkonflikte werden in der Materialentwicklung systematisch über Mehrziel-Optimierungen, Ashby-Diagramme und mikrostrukturelle Designstrategien adressiert, nicht jedoch mit einem spezifischen Fachbegriff deal.

Werden in wissenschaftlichen Texten Begriffe wie trade-off, optimization oder design space verwendet, ist eine exakte Definition der zugrunde liegenden Kenngrößen (z. B. Streckgrenze, Bruchzähigkeit, Leitfähigkeit) erforderlich. Der unscharfe Ausdruck deal sollte in fachlichen Darstellungen zugunsten klar definierter physikalischer und werkstoffkundlicher Termini vermieden werden.

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