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08.09.2016 (CEST)
Charakterisierung des Rissinitiierung- und Rissfortschrittverhaltens von Schweißverbindungen mittels Replika-Technik
M. Panzenböck, A. Horn, G. Posch, and H. Clemens
Kurzfassung

Die Replika-Technik wurde zur Beurteilung des Rissinitiierungs- und Rissausbreitungsverhaltens von Schweißverbindungen eines hochfesten Baustahles mit einer Mindeststreckgrenze von 690MPa herangezogen. Im Zuge von Wöhleruntersuchungen an diesen hochfesten Schweißverbindungen, welche durch die Replika-Technik unterstützt wurden, hat sich gezeigt, dass ab einer bestimmten Spannungsamplitude Rissinitiierung in mehreren Bereichen der Wärmeeinflusszone anzutreffen ist. Bei hohen Spannungsamplituden tritt das Versagen in der interkritischen Zone ein, wogegen Spannungsamplituden nahe der Dauerfestigkeit zum Versagen innerhalb der Grobkornzone führen. Die Ursache hierfür ist auf das Rissinitiierungs- und Rissausbreitungsverhalten innerhalb der unterschied­lichen Zonen zurückzuführen. Dies kann sehr gut über die in diesem Artikel beschriebene Gefügeabdrucktechnik nachgewiesen werden.

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M. Panzenböck, A. Horn, G. Posch, and H. Clemens (2014). Characterization of the Crack Initiation and Crack Propagation Behavior of Welded Steels by Means of the Replica Technique. Practical Metallography: Vol. 51, No. 8, pp. 557-567. doi: 10.3139/147.110296 © Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG ISSN 0032-678X

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