Technische Universität Clausthal
Die lichtbogenadditive Fertigung hat in den letzten Jahren wissenschaftlich und industriell gesehen einen großen Aufschwung erlebt. Insbesondere durch die Weiterentwicklung der Robotik und Automatisierungstechnik ist es möglich geworden auch große Bauteile wirtschaftlich und nach genauen Kundenspezifikationen herzustellen. Bei der Kavitationserosion tritt eine Werkstoffschädigung auf, wenn sich in schwingenden oder strömenden Flüssigkeiten beim Unterschreiten des lokalen Dampfpartialdrucks Dampf- oder Gasblasen bilden, die wieder zusammenbrechen. Dabei wird stoßartig Energie freigesetzt, die in Schockwellen auf die Werkstoffoberfläche auftreffen kann und diese schädigt. Dieser Verschleißmechanismus tritt bspw. bei Schiffsschrauben auf. Schiffsschrauben gehören zu den Bauteilen, die bereits additiv gefertigt werden können. Aber auch andere Komponenten können einem erheblichen Kavitationsverschleiß unterliegen.
Im Rahmen dieser Veröffentlichung wird daher das Werkstoffverhalten eines additiv gefertigten korrosionsbeständigen Stahles unter indirektem Kavitationsangriff nach ASTM G32 untersucht. Es wird gezeigt, inwieweit der schichtweise Aufbau des Werkstücks einen Einfluss auf das Verschleißverhalten unter Kavitationsangriff besitzt und in Korrelation zur auftretenden Mikrostruktur dargestellt. Weiterhin soll ein Vergleich zu einem konventionell hergestellten Werkstoff mit ähnlicher chemischer Zusammensetzung gezogen werden.
Abstract
Erwerben Sie einen Zugang, um dieses Dokument anzusehen.
© 2026