Speira GmbH
Recyclingfähigkeit ist nicht die einzige gewünschte Eigenschaft von Verpackungsmaterialien. Auch heute werden Verbunde, wegen der Kombination günstiger Eigenschaften mehrerer Materialien ressourcenschonend, weit verbreitet für Lebensmittelverpackungen verwendet. Wenn eine kompromisslos gute und wirtschaftliche Barriere erforderlich ist, sind Verbunde mit (meist dünner) Aluminiumfolie die erste Wahl. Neben der einzigartigen Barriere, der Schutzfunktion zum Erhalt der Verpackungsintegrität und des Füllguts, leistet Aluminiumfolie wichtige Beiträge wie zur Steifigkeit und Faltbarkeit von Verbunden beim Abpacken. Alufolie im Verbund verbessert den hot tack, die Widerstandsfähigkeit der noch nicht erstarrten warmen Siegelnaht unmittelbar nach dem Siegeln gegen das Öffnen unter z.B. Füllgutlast durch schnellen Wärmeaustrag aus der Siegelnaht. Alufolie erlaubt auch die schnelle und gezielte Einbringung der Siegelwärme durch Induktion (z. B. Getränkekartonverbunde). Der CO2-Fußabdruck eines Verpackungssystems insgesamt im gesamten Zyklus der Verpackung inkl. CO2-Fußabdruck des Verpackungsmaterials kann durch Einsatz klassischer Verbunde durchaus günstiger gestaltet werden, wenn z.B. Füllgutverluste vermieden werden (der Beitrag des Füllguts ist in den meisten Fällen viel größer als der der Verpackung).
Prüfmethoden zur Messung der mechanischen Robustheit von Verbundverpackungen gegenüber Füllgütern und äußeren Bedingungen, der Siegelfähigkeit und -sicherheit, dem hot tack sowie der Barriere von Verbunden und fertigen Verpackungen werden an Beispielen erklärt.
Methoden zur Charakterisierung des Erhalts der Integrität von Verpackungen (und damit Vermeidung von Füllgutverlust!) werden erläutert.
Abstract
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