Kolloidale Verarbeitung ist eine keramische Formgebungsmethode, bei der stabile Suspensionen feiner Partikel durch Kontrolle von Oberflächenladungen, Dispergiermitteln, pH-Wert und Ionenstärke erzeugt werden. Ziel ist eine homogene Packung mit definierter Rheologie für Gießen, Sprühtrocknung, Schlickerguss oder 3D-Druck. Agglomerationskontrolle, Sedimentation und Entbinderung beeinflussen Mikrostruktur, Porosität und mechanische Eigenschaften der gesinterten Keramiken.
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