Interlaminare Rissausbreitung beschreibt das Wachstum von Rissen entlang der Schichtenebenen in faserverstärkten oder laminierten Verbundwerkstoffen infolge unzureichender Grenzflächenhaftung oder durch schub- und zuginduzierte Delamination. Sie bestimmt das Versagensverhalten unter Mode-I/II/III-Beanspruchung, beeinflusst Ermüdungslebensdauer und Schadenstoleranz und wird durch zähigkeitsbasierte Bruchmechanik, Grenzflächenmodifikation und geeignete Laminatarchitekturen kontrolliert.
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