Bioverfügbarkeit beschreibt den Anteil und die Geschwindigkeit, mit der ein Stoff aus einer Formulierung in einen biologisch wirksamen Zustand übergeht und am Wirkort verfügbar wird. In den Materialwissenschaften ist sie relevant für Wirkstofffreisetzung aus Trägermaterialien, Korrosions- oder Abriebprodukte von Implantaten und Nanomaterialien. Sie wird von Löslichkeit, Partikelgröße, Oberflächenchemie, Komplexbildung und biologischer Barrierepassage bestimmt und ist zentral für die Bewertung von Sicherheit und Funktionalität.
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