Ein ferritischer Trägerwerkstoff ist ein Substrat mit überwiegend α-Fe-Mikrostruktur, meist kubisch-raumzentriert und bei Raumtemperatur weichmagnetisch. In der Werkstofftechnik bestimmt er als Grundkörper die mechanische Abstützung, Wärmeleitung, thermische Ausdehnung und die Haftung von Beschichtungen oder Fügeteilen. Die ferritische Matrix ist typischerweise zäh und gut umformbar, kann jedoch durch Legierung, Korngröße und Gefügeinhomogenitäten in ihren Eigenschaften modifiziert werden.