Stoffgehalt und Stoffinhalte in Werkstoffen

Der Begriff GehaltSiliziumgehalt in Stahl oder Aluminiumlegierungen. Der Gehalt ist eine grundlegende Kenngröße, da er Mikrostruktur, Phasengleichgewichte und damit mechanische, thermische und korrosionsrelevante Eigenschaften maßgeblich bestimmt.

Unter Stoffinhalten

Analytisch werden Gehalte und Inhalte durch Verfahren wie optische Emissionsspektrometrie, Röntgenfluoreszenz, Inertgasfusion oder nasschemische Methoden bestimmt. Normen (z.B. EN, ISO, ASTM) definieren zulässige Bereichsgehalte für Legierungselemente, um reproduzierbare Eigenschaften sicherzustellen.

Begrifflich ist „content“ in der Werkstofftechnik meist eine skalare Kenngröße (z.B. Siliziumgehalt 1,0 Masse-%), während „contents“ auf die Kombination mehrerer solcher Gehalte verweist (z.B. C-, Si-, Mn-, Cr-Gehalte und Spurenelemente). Eine exakte und konsistente Angabe von Gehalten (Einheiten, Bezugsbasis, Unsicherheiten) ist für die Interpretation werkstoffwissenschaftlicher Daten und die Übertragbarkeit von Ergebnissen unverzichtbar.

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