phänomenologisches Modell

Ein phänomenologisches Modell beschreibt das makroskopische Werkstoffverhalten mittels empirisch oder semi-empirisch gewonnener Zusammenhänge, ohne den vollständigen atomaren oder mikrostrukturellen Mechanismus explizit abzubilden. In der Werkstoffmechanik werden so plastisches Fließen, Kriechen, Schädigung und Phasenumwandlungen als effektive Gesetzmäßigkeiten formuliert. Parameter werden aus Referenzdaten kalibriert, um realistische Vorhersagen für Bauteilsimulationen zu ermöglichen.

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