Restspannung bezeichnet im Werkstoff verbleibende Eigenbeanspruchungen ohne äußere Last. Sie entstehen durch inhomogene plastische Verformung, Phasenumwandlungen, Temperaturgradienten oder Fügeverfahren. Restspannungen beeinflussen Ermüdungslebensdauer, Rissausbreitung und Maßhaltigkeit. Bestimmungsmethoden wie Röntgenbeugung, Neutronenbeugung oder Bohrlochverfahren sind für das Lebensdauermanagement kritisch.
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