Niedrigzyklus-Ermüdung beschreibt Versagen unter hoher plastischer Dehnung bei relativ geringer Lastspielzahl (<10⁴–10⁵ Zyklen). Sie ist für thermomechanisch beanspruchte Bauteile wie Turbinenschaufeln oder Lötverbindungen relevant. Werkstoffseitig werden zyklische Spannungs-Dehnungs-Kurven, Hysterese, Verfestigung/Ermüdungsweichung und Mikrorissbildung analysiert. Lebensdauermodelle wie Coffin-Manson oder energie- bzw. schädigungsbasierte Ansätze verknüpfen Dehnungsamplitude mit Versagenszyklen.
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