Die Diskrete‑Element‑Methode ist ein numerisches Verfahren zur Simulation von Vielteilchensystemen, in dem einzelne Partikel als diskrete Körper mit Kontaktkräften und ‑momenten modelliert werden. In der Werkstofftechnik wird sie zur Analyse granularer Medien, Pulverprozesse, Bruch und Fragmentierung eingesetzt. Sie erlaubt die Kopplung mit Kontinuumsmodellen (FEM, CFD), um Partikel–Partikel‑ und Partikel–Fluid‑Wechselwirkungen realistisch abzubilden.
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