elektrochemische Schnittstelle

Die elektrochemische Schnittstelle ist der Grenzbereich zwischen einem elektronleitenden Festkörper (Elektrode) und einem Ionleiter (Elektrolyt), an dem Ladungsübertragungen und elektrochemische Reaktionen stattfinden. Sie ist durch Doppelschichtbildung, spezifische Adsorption, Oberflächenrekonstruktion und Defektchemie geprägt. Ihr struktureller und chemischer Aufbau bestimmt Kinetik, Überspannungen, Stabilität und Degradationspfade in Batterien, Brennstoffzellen, Korrosion und Elektrokatalyse.

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