Hydrothermale Synthese nutzt wässrige Lösungen bei erhöhten Temperaturen und Drücken über dem Siedepunkt, typischerweise in Autoklaven, zur Kristallisation schwerlöslicher anorganischer Verbindungen. Sie ermöglicht kontrollierte Phasenbildung, Morphologie- und Größensteuerung von Oxiden, Zeolithen und Nanopartikeln. Löslichkeit, pH-Wert, Mineralisatoren und Temperatur-Zeit-Profile bestimmen die resultierende Mikrostruktur.
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