Kontinuumsmodellierung beschreibt Werkstoffe und Strukturen als kontinuierliche Medien und formuliert ihr Verhalten durch konstitutive Gleichungen in Kombination mit Erhaltungs- und Feldgleichungen. In den Materialwissenschaften ermöglicht sie die Beschreibung elastoplastischer Deformation, Kriechen, Diffusion, Phasenumwandlungen und Schädigung ohne explizite Auflösung der Mikrostruktur. Erweiterungen sind nichtlineare, anisotrope, multiskalige und gekoppelte Feldmodelle.
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