Eine diffuse Schnittstelle beschreibt in der Phasenfeld- und Kontinuumsmodellierung einen Übergangsbereich endlicher Breite zwischen zwei Phasen, in dem Ordnungsparameter, Konzentration oder Dichte kontinuierlich variieren. Im Gegensatz zur scharfen Grenzfläche ermöglicht dies die natürliche Beschreibung von Krümmung, Topologieänderungen und Mehrphasenwechselwirkungen. Die energetischen Beiträge der diffusen Zone bestimmen Grenzflächenspannung, Benetzungsverhalten und Morphologieentwicklung.
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