Thermodynamische Modellierung nutzt formale Thermodynamik und datenbankgestützte Beschreibungen von Phasen zur Vorhersage von Gleichgewichtszuständen, Phasendiagrammen, Aktivitätskoeffizienten und Triebkräften für Reaktionen und Diffusion. CALPHAD-Methoden ermöglichen Mehrkomponentensysteme und Kopplung mit kinetischen Modellen. In der Werkstoffwissenschaft dient sie zur Legierungsentwicklung, Prozessoptimierung, Simulation von Erstarrung, Ausscheidung, Oxidation und Hochtemperatureinsatzverhalten.
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