Selbstheilung in Werkstoffen beschreibt die autonome oder stimulierte Wiederherstellung von Struktur und Funktion nach Schädigung. Mechanismen umfassen kapsel- oder vaskulargestützte Harzfreisetzung, reversibel kovalente oder supramolekulare Bindungen sowie diffusionsgetriebene Rissheilung in Metallen und Keramiken. Ziel ist die Lebensdauerverlängerung und Zuverlässigkeitserhöhung, wobei Heilungskinetik, Zyklenstabilität und mechanische Integrität kritisch sind.
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