Schnittstelleneffekte bezeichnen Veränderungen von Struktur, Zusammensetzung und Eigenschaften im Bereich zwischen zwei Phasen, z.B. Matrix/Partikel, Film/Substrat oder Korn-/Phasengrenzen. Sie beeinflussen mechanische Haftung, Diffusion, elektrische und thermische Leitfähigkeit, Korrosion, Versetzungsbewegung und Phasenumwandlungen. Durch gezielte Grenzflächen- und Interphasendesign lassen sich Verbundwerkstoffe, Dünnschichten, Lötverbindungen und elektronische Bauelemente optimieren.
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