Oberflächenmorphologie beschreibt die geometrische Struktur einer Oberfläche über Längenmaßstäbe von atomar bis makroskopisch. Sie umfasst Rauheit, Welligkeit, Porosität, Textur sowie Defekte wie Stufen, Terrassen und Partikel. Die Oberflächenmorphologie beeinflusst Benetzbarkeit, Reibung, Haftung, Korrosion, Katalyse und Zellantwort. Charakterisierungsmethoden sind u. a. AFM, SEM, konfokale Profilometrie und Streutechniken, häufig ergänzt durch statistische und fraktale Analysen.
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