Schweißbarkeit beschreibt die Eignung eines Werkstoffs, durch ein Schweißverfahren zu dauerhaft belastbaren Verbindungen gefügt zu werden, ohne unzulässige Gefügeänderungen oder Defekte zu erzeugen. Sie wird von chemischer Zusammensetzung, Phasenumwandlungen, Erstarrungsverhalten, Rissneigung, Wasserstoffaufnahme und Eigenspannungsentwicklung beeinflusst. Die Bewertung erfolgt über Schweißversuche, Simulationen und Normprüfungen und ist zentral für Auslegung und Prozesswahl.
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