thermische Zyklen

Bezeichnet wiederholtes Erhitzen und Abkühlen eines Werkstoffs zwischen definierten Temperaturgrenzen. Thermische Zyklen induzieren thermische Spannungen durch unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten, führen zu Ermüdung, Rissinitiierung und Mikrostrukturevolution (Ausscheidung, Phasenumwandlung, Kornwachstum). Sie sind zentral für Lebensdauervorhersagen von Lötverbindungen, Turbinenschaufeln oder Verbundwerkstoffen und werden in Thermoschock‑ und Low‑Cycle‑Fatigue‑Versuchen simuliert.

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