Die Versetzungsdichte ist die gesamte Linienlänge von Versetzungen pro Volumeneinheit (typisch in m⁻²). Sie ist eine zentrale Kenngröße der Versetzungsmechanik, korreliert mit Kaltverfestigung, Fließspannung und inneren Spannungen und wird u. a. durch plastische Umformung, Rekristallisation und Ausscheidungsbildung beeinflusst. Bestimmt wird sie z. B. durch TEM, Röntgenlinienprofilanalyse oder Ätzstrukturen.
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