MnS Einschlüsse sind nichtmetallische Mangansulfidpartikel, die bei der Erstarrung von Stählen aus der Schmelze ausscheiden. Sie wirken als Formstahlzusatz zur Spanbrechung, beeinflussen jedoch auch Anisotropie, Ermüdungs- und Korrosionsverhalten. MnS kann als Initiationsort für Risse, Wasserstoffversprödung und Lochkorrosion dienen, insbesondere an länglichen Einschlüssen. Ihre Morphologie, Größe und Verteilung werden durch chemische Zusammensetzung, Erstarrungsbedingungen und sekundäre Umwandlungen bestimmt.
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