Stereologie ist die Lehre von der quantitativen Ableitung dreidimensionaler geometrischer Eigenschaften aus zweidimensionalen Schnitt- oder Projektionsbildern. In der Materialwissenschaft werden durch statistisch fundierte Probenahme und Auswerteverfahren Parameter wie Volumenanteile, Körner- und Porengrößenverteilungen, spezifische Oberflächen oder Faserorientierungen bestimmt. Sie ist essenziell für die repräsentative Charakterisierung heterogener Mikrostrukturen.
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