Dendritenabstand beschreibt die charakteristische Länge zwischen primären oder sekundären Dendritenarmen in erstarrten Metallen und Legierungen. Er wird wesentlich durch Abkühlrate und Temperaturgradient während der Erstarrung bestimmt. Kleinerer Dendritenabstand korreliert meist mit feinerem Gefüge, höherer Festigkeit und verbesserter Zähigkeit. Quantifizierung erfolgt metallographisch oder mittels Computertomographie und dient zur Validierung von Erstarrungs- und Gießprozesssimulationen.
© 2026