Fähigkeit eines Werkstoffs, seine physikalischen, chemischen und mechanischen Eigenschaften unter ionisierender Strahlung (z. B. Neutronen, Elektronen, Gammastrahlen) beizubehalten. Sie beruht auf Widerstand gegen Strahlenschäden wie Versetzungsringe, Blasenbildung, Versprödung oder Phasenumwandlungen. Strahlenbeständigkeit wird durch Kristallstruktur, Bindungsart, Defektbildung und -heilung sowie Legierungsdesign bestimmt und ist zentral für Kerntechnik und Raumfahrt.
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