Künstliche Zellen sind bottom-up konstruierte, zellähnliche Kompartimente aus synthetischen oder biomimetischen Materialien, die definierte biologische Funktionen nachbilden. Sie bestehen typischerweise aus Lipid-, Polymer- oder Hybridmembranen mit eingeschlossenen Biomolekülen oder Reaktionsnetzwerken. In der Materialwissenschaft dienen sie als Plattformen für funktionale Soft-Matter-Systeme, Wirkstofffreisetzung, künstliche Organellen und zur Untersuchung von Grenzflächen- und Transportphänomenen.
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