In-situ Hochenergie-Röntgenbeugung

In-situ Hochenergie-Röntgenbeugung nutzt Photonen hoher Energie (typisch >50 keV), um während thermischer, mechanischer oder chemischer Beanspruchung tief in voluminöse Proben einzudringen. Sie ermöglicht zeitaufgelöste Messungen von Gitterparametern, Phasenanteilen, Spannungen, Textur und Defekten unter realistischen Betriebsbedingungen. Dadurch können Transformationskinetiken, Kriech- und Ermüdungsmechanismen sowie Gefüge-Eigenschafts-Beziehungen in komplexen Werkstoffen quantitativ erfasst werden.

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